F.M.R. - Inbegriff für liberale Konsequenz ... F.M.R.: September 2007

29 September 2007

NPD - letzte Zweifel ausgeräumt!

Und Udo muss den PoliTSprech auch nach a bisserl üben, das "ähh" gelingt im immerhin schon recht gut:



Quelle: YouTube

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12 September 2007

"We sell freedom" - Rock (and roll)!

von Bodo Wünsch

Die banalste aller "Ordnungen" muss wohl die Kleiderordnung sein. Auf der Suche nach staatsfreien Räumen bin ich auf Menschen gestoßen (und da viel es mir wie Schuppen vor den Augen), die, obschon biologisch männlichen Geschlechts, buchstäblich die Hosen runtergelassen, achwas: SEINgelassen haben. Hier, hier, hier oder hier, und natürlich gibt es Foren für sie und von ihnen, etwa hier und hier.

Die Rede ist von Männern, die Röcke (oder wenigstens Kilts) tragen. Nein, sie sind nicht schwul (Röcke wären übrigens so ziemlich das Letzte, was die Mehrzahl homosexueller Männer anziehen würden). Die erklärten Überzeugungstäter tun im Grunde das selbstverständlichste der Welt: Sie hören auf sich, und nicht auf das, was die Umwelt erwartet. Sie tragen eben Rock statt Hose. Die ganz persönlichen Gründe sind durchaus lesenswert, und ich (bisher* kein Rocker) fand in ihren Ansichten und Einsichten, ja auch in ihren Rechtfertigungen, Entschuldigungen oder auch in ihrer gelegentlich vielleicht trotzigen Mission ausnahmslos Gutes für den Freiheitsgedanken als solchen. Das Wichtigste vielleicht: 'Ordnungen' scheren mich erst mal gar nicht oder nur insoweit, als dass sie sich eben als Ordnung niederreißen lassen. Statement: Meine Ordnung ist mir die beste Ordnung. Rock and roll!

Und? NiX und.

Äußerst feine Antennen beweisen ein paar Leute in den USA ('einmal mehr' , hätte ich fast gesagt, sag' ich aber nicht...;-P). Ursprünglich entstanden aus einem Kunstprojekt, gibt es dort schon seit 2001 die moderne Interpretation des Kilts, sog. Utility Kilts (UK's), und das Marketing arbeitet gerade mit dem Bild vom "harten Kerl", dreht es um und claimt mit Augenzwinkern: "We sell freedom". Die Fangemeinde ist riesig, und sie wächst.

Die Leute kapieren. Neben einer Menge sehr cooler Werbeclips, wirkt der Markenclaim von Utilitykilts. Freiheit ist der Schlüssel, Unkonventionalität das Mittel, Individualismus das Ziel. Manchmal sind es die banalsten Ideen, die Erfolge bringen; ein einziger 'Rocker' in der Fußgängerzone bringt mehr Liberalitas als sämtliche FDP-Abgeordneten auf YouTube.**

* Hmmm, mal überlegen... - was für eine wunderbare und gleichzeitig elegante Idee, Konventionen "zu brechen"... vielleicht mache ich meinen nächsten Libertären Stammtisch.... - im Rock. Mal sehen...

** schadet aber auch niemandem ;-)

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09 September 2007

Eva, du bist raus.

von Bodo Wünsch

Beinahe ein Jahr ist es her, dass wir von F.M.R. uns über Eva Hermann aufregten. Nun ist sie endlich beim NDR rausgeflogen.

Weil Frau Hermann eine Nazi ist? I wo, das hätten vielleicht manche gern. Nein, sie hat's einfach nicht begriffen - es hat ihr aber auch noch keiner gesagt, und damit ist sie leider, leider nicht allein: Ein Menschheitszweck, und sei er noch so 'hehr', hat hinsichtlich dessen, was der Staat soll oder nicht soll, schlicht niX verloren. Eben diese Wahnvorstellung, die meint, der Staat, oder auch nur die 'menschliche Gemeinschaft' hätte bestimmte "Aufgaben", "Bestimmungen" oder eine "natürliche Ordnung", dieser Wahn ist es, der uns neben "Dritten" oder sonstigen Reichen soviel (staatliches, politisches) Unbill zeitigt. Zum Beispiel die leidige Notwendigkeit, noch am Beginn des globalisierten, technisierten und komplett vernetzten 21. Jahrunderts für die primitivsten Prinzipien des Liberalismus eintreten zu müssen. Wo ist sie, die vielbeschworene Rationalität?

Ich bleibe dabei. Eva Hermann hat einmal mehr ihre Dummheit, mindestens jedoch ihre tranige Unbelehrbarkeit unter Beweis gestellt, und ich frage mich, warum es der Hamburger Sender überhaupt solange mit ihr ausgehalten hat.

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07 September 2007

NPD toppt SPD

... meldet heute SPON.

Nun, "toppen" trifft aber daneben. Denn Sozial-Demokraten geben sich buchstäblich* nichts, ob sie nun rot oder braun daherkommen. Der Unterschied aus rein demokratietheoretischer Sicht ist marginal.

Was die SPD ärgert, ist der nicht erschreckende Erfolg der NPD. Es ärgert sie, dass nicht sie es ist, die "zulegt". Punkt, aus, Ende.

* Hier liegt durchaus die "Bruchlinie" zwischen 'Faschos' und 'Antifaschos': Das 'Demokratieprinzip' dient beiden, besser: Bringt Komplementäre hervor, die nur eins wollen: an den labenden Trog politischer Aufmerksamkeit, einer Aufmerksamkeit, die sich in barer Münze 'auszahlt'. So nimmt es nicht wunder, dass nach "Mügeln" sofort die Forderung nach Aufstockung jener Mittel (derzeit 19 Millionen Euro pro Jahr) laut wurde, von denen nicht "die Demokratie", nicht die geschundenen, übersubventionierten Ostgemeinden, nicht die in der Tat etwas alleingelassene Jugend, sondern vor allem die Adepten von "Aktionsbündnissen" aller Art profitieren. Doch nicht, dass mir "Braunfreundlichkeit" unterstellt wird: Das Phänomen "NPD" finde ich genauso zum Kotzen, aber mein Analyse-Ergebnis lautet nicht "Demokratiedefizit", sondern Freiheitsdefizit. Und das ist immer Ergebnis von Sozial-Demokratie aller Farben.

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05 September 2007

Die Ostwestfalen kommen!

von Bodo Wünsch

In Bayern sagt man: Es g'freit mi unbandig, dass a guade Idee Nachahmer find'.

So freue ich mich, dass libertäres Design von Berlin (Gernot Kieseritzky) über München (s. F.M.R.-Menüleiste rechts unten) nach Ostwestfalen gefunden hat:


Interessenten an dieser Veranstaltung möchten bitte Kontakt aufnehmen mit Jens Werkmeister, Herford.

Zum Thema Design: Bin zwar kein gelernter Grafiker, aber Blau steht für mich für die Unbegrenztheit des Horizontes, Gelb für die Fackel der Freiheit, und die Figur als Ikone für das Aktive, Kämpferische, für das Aufrechte und die Hoffnung im durch Kollektivismus, Irrationalismus und unnötige Zwänge geprägten Alltag.

PS: Morgen, Donnerstag, 06.09., findet der Münchner Libertäre Stammtisch statt (Ort/Zeit siehe rechts unten). Es wird wieder sehr belebt sein - wir freuen uns auf wieder hitzige Diskussionen, gemeinsames Lachen über die ganze Sch**** da draußen und was Freiheitsfreunde sonst noch so bewegt :-)