F.M.R. - Inbegriff für liberale Konsequenz ... F.M.R.: "Edel-DDR" = DDR 2.0

08 März 2008

"Edel-DDR" = DDR 2.0

von Karl Stritzinger

Der Schraubenkönig, Unternehmer und Selfmade-Man aus kleinsten Verhältnissen Reinhold Würth bezeichnet nun laut im Spiegel die kommende politische Entwicklung als einen Weg in die "Edel-DDR". Er sieht die künftige Anwendung des ganzen sozialistischen Folterwerkzeugs.

Recht hat er!

F.M.R. hat hier die politische Entwicklung der letzten 18 Jahre als einen Weg zu einer DDR 2.0 Betaversion dargestellt. Das sozialistische Folterwerkzeug wurde u.a. als die fiskalischen Schaftstiefel dargestellt, mit dem jeder unternehmerische, selbsterringende und kreative Mensch in diesem Staat getreten und wenn unbotsam dann plattgemacht wird.

Ich frage mich, warum die kleinen Unternehmer in Sachen Freiheit und Antitotalitarismus, die ganze libertäre Bloggerszene früher auf den kommenden (National)-Sozialismus hinweisen und dagegenschreiben als die großen, teilweise milliardenschweren Unternehmer, die einen Stab an Mitarbeitern in Markt- und Wirtschaftsforschung, PR und Lobbyismus um sich herum haben und dazu noch bestens in Verbänden organisiert sind?

Ich kann mich sehr gut an eine Sendung mit dem Reichsfiskalschaftstiefelträger Herrn Peer Steinbrück, dem Reichsstatthalter Saar Peter Müller und dem Arbeitgeberverbandspräsidenten Dieter Hundt kurz nach Bildung der Großen Koalition erinnern. Der Verteter der Unternehmer mußte sich vom Bundeshauptkleptokraten beschimpfen lassen, die Wirtschaft solle endlich mal etwas gegen die Arbeitslosigkeit tun und nicht immer Forderungen an die Politik nach Steuersenkungen und Entbürokratisierung stellen.

Der Vertreter der Wirtschaft schluckte diese Beschimpfung ohne jeden Kommetar!

Wenn die Wirtschaftsverbände als Verteter einer unendlichen Zahl von dynamischen, wertschöpfenden und vor allem freien Austauschprozessen und ebensolchen Individuen Untertanengeister statt selbstbewußten weil freien und eigenverantwortlichen Persönlichkeiten als Gegenstück zu den Plünderern in Politik und öffentlicher Verwaltung bestellt, dann retten die Freiheit nur die einzelnen, kleinen, ständig Widerstand leistenden Individuen.

"Das Abendland geht nicht zugrunde an den totalitären Systemen, auch nicht an seiner geistigen Armut, sondern an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten."(Gottfried Benn)

Gr0ßes Fragezeichen!!! Variieren wir den Satz mal etwas und passen ihn auf die politische Situation heute an!

Hündisches Kriechen liegt bei den meisten noch selbständigen Menschen in Deutschland vor. Sie hätten ausreichend Macht, die Kleptokraten, Plünderer und Totalitären zu verjagen.

Woran liegt's, daß es nicht passiert?

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1 Comments:

Anonymous Luke said...

Schmerzgrenze nicht erreicht und/oder selbst staatsverbandelt

4:09 PM  

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